Rückblick: Endlich fragt mal jemand die Bevölkerung

Ein Highlight der Zeller Fasend: Das Städtleballett aus dem Jahr 2019 – hollywoodreif! Fotos: (c) Susanne Vollrath

Jetzt sind wir also mitten in der Fasend daheim. Ohne Kontakt, ohne Umzüge und Gemeinschaftsabende, und hoffentlich ohne weitere Virusverbreitung. Die Erinnerung bleibt – und das Bildarchiv auch. Besonders schön war der Gemeinschaftsabend der Zeller Fasendgemeinschaft Städtle im Jahr 2019. Knaller für die Kernstadt, ein schmachtender Rundofen, Glitzerregen, Probleme im All, eine hollywoodreife Inszenierung und Mut für eine wichtige Bürgerbefragung. Ach ja – da schmachte ich doch gerne genauso wie damals der Rundofen ….

Headlines und Spitzmarken:

Endlich fragt mal die Bevölkerung

Knaller für die Kernstadt, ein schmachtender Rundofen, Glitzerregen, Probleme im All, eine hollywoodreife Inszenierung und Mut für eine wichtige Bürgerbefragung

Zell a. H. Fahndungsplakate nahmen die Besucher des Städtle-Abends in Empfang. Überall war plakatiert. Der Unterharmersbacher Ortsvorsteher Hans-Peter Wagner soll in Ägypten gesichtet worden sein. Kann das sein oder hat er einen Doppelgänger?

“Wir wollen knallen – die Bürgerwehr darf auch!” skandierten da zum Beispiel »Die Knallers«. 

Dass ein Bürgermeister in einem Jahr so allerhand erlebt, wurde im zweiten Beitrag deutlich. Die Gelegenheit einer Rede zu seinen Bürgern nutzte »Bürgermeister Super G«, um etwa die Baumaßnahmen in Zell ins rechte Licht zu rücken. 

Der – pardon DIE – Rundofen war hocherfreut »ihren« Günter zu sehen. »Für Günter bin ich der Favorit«, schmachtete sie. 

Der eine hat ein Herzensprojekt, die anderen tanzen zu »Herzbeben«. Das Kinderballett durfte natürlich auch in diesem Jahr nicht fehlen. 

In gewohnter Kulisse ließen sich Florian Lehmann und Martin Pils auf der »Homberlebonk« nieder. Lehmann stellte fest, dass die Bank schon in die Jahre gekommen ist und fragte: »Ist das noch alles zeitgemäß?« Um das zu klären startete er eine Bürgerbefragung vor Ort. 

 »Astro-Alex« meldete sich aus dem Weltraum. Natürlich nicht der echte, sondern in Gestalt von Viktor Lehmann, der sich Gedanken darüber gemacht hatte, was passiert, wenn ein Zeller in den Weltraum geschossen werden würde. 

Das Städtle-Ballett hatte »Schweinebauch mit Tee mocht schee« aufs Programm geschrieben. Ein seltsamer Titel für das Tanztheater, das stets mit einer hervorragenden Geschichte und tänzerischen Qualität zu brillieren weiß. 

Zum Abschluss gab es unter der Überschrift »Schuppig isch de Fisch« Comedy und Lieder von und mit Antje Schwarzkopf, Jeanette Dolce Lo Voi, Viktor Lehmann und Rolf Herr. In diesem Jahr war der Rohrbrunnen der Schauplatz. 

Bleibt nur zu sagen: Hoorig isch die Katz, borschdig isch die Sau – und neu im Reigen der Fasendsrufe – schuppig isch de Fisch!